Kein Königsweg zur Konnektivität

Der heutige dritte Hangout des 2. LdL-MOOC, des online Kurses zum Verstehen und zur Vermittlung von Jean-Pol Martins “Lernen durch Lehren“, war ungewohnt wild und ungestüm (Aktualisierung: vgl. die unbearbeitete mit der bearbeiteten Version): mir wurde klar, dass dieser Kursus tatsächlich doch sehr “konnektivistisch” ist – die Themen sind von unterschiedlichen Leuten unterschiedlich vertreten und die Hangouts, von denen ich einen (den ersten) nur gesehen, und zwei mitverfolgt habe, könnten ebenfalls nicht verschiedener sein.

Nur drei Faktoren (Menschen!) sind konstant (und dafür sind wir alle sehr dankbar):

  1. die Fürsorge, Aufmerksamkeit und die Gelassenheit von Peter Ringeisen (@vilsrip, selbst angesichts der drohenden technischen Katastrophe bleibt er ruhig),
  2. die Netz-sensible,  intelligent-redundante An-Fütterung der didaktischen Raubtiere durch den Methoden-Vater, Jean-Pol Martin (@jeanpol), und schließlich
  3. mons7der zwitschernde Enthusiasmus, Einfallsreichtum und Rundum-Einsatz von Monika E König (@mons7) – der “Twitter-Fee” – der immer wieder Freude macht!

Freue mich schon auf den nächsten Termin am 3. November, an dem Sabine Siemsen und ich teilnehmen werden (es geht um LdL in der online Lehre)… und in dem Sabine dann vielleicht genau erklären wird was dieses Zauberwort “konnektivistisch” eigentlich bedeutet. In meiner Lesart bedeutet es für den#LdLMOOC2, dass es immer wieder zu überraschenden Vernetzungen, Begegnungen und Ergebnissen kommt, dass Lernen auf verschiedenen Ebenen und an verschiedenen (virtuellen) Orten stattfindet, ohne dass alles vorher geplant oder einstudiert ist oder werden kann.

Dieser LdL-MOOC ist für mich eine wirklich wertvolle, und auch neue Erfahrung – die übrigens was mich anbetrifft auf derselben Stufe steht wie mein erstes (und leider letztes) Educamp, bei dem ich auch zufällig Jean-Pol Martin kennenlernte, ebenso wie @dunkelmunkel, @diegoerelebt, @hannotietgens und andere tolle Menschen & Edukatoren, die mein Leben und meine Didaktik seither begleitet und befruchtet haben.

Zur Konnektivität führt wohl kein Königsweg, aber der Weg dorthin, so holprig er auch manchmal ist, bleibt spannend und lehrreich.

Im Bild unten:  mein Desktop während des Hangouts.  da braucht man schon Konzentration: ganz links oben Bild und Tonübertragung alternativ via YouTube (nur Konsum) oder Google plus (Fragen und Antworten im Chat – nicht sehr übersichtlich, aber auch NACH der Veranstaltung noch begrenzt interaktiv: man kann auch jetzt noch “Applaus” geben & den Record des Applauses benutzen, um in der Veranstaltung zu den “tollen Orten” zu fahren); in der Mitte ein ganz tolles Werkzeug (eingerichtet von Marco Bakera – danke!):  der alte Internet Relay Chat (IRC): klar, übersichtlich, einfach zu bedienen. Und schließlich ganz rechts der Twitter Feed für #LdLMOOC2 (benutzt habe ich dann allerdings einen Klienten, Tweetdeck, der automatisch den Feed aktualisiert) – kennt man ja.

(Unten links, für Neugierige: Anzeige meines Diktierprogramms, Dragon Dictate, das mir ermöglicht, viel, viel schneller zu “schreiben”, weil ich eben spreche. Verdiente Schleichwerbung.)

 

7 thoughts on “Kein Königsweg zur Konnektivität”

  1. Nicht zu unterschätzen ist die Bedeutung von Personen, die die Veranstaltung mit geistreichen, motivierenden und positiv provozierenden Aktionen wohlwollend begleiten –> I’m looking at you 😉
    Aber du wechselst ja beim nächsten Hangout selbst vom Begleiter in die Rolle des Akteurs – ich freu mich schon drauf.

    1. Ich versuche hier auch bloß meine Nervosität zu überspielen. Soweit gelingt mir das auch ganz gut! Im IRC hatte ich mit Marco schon spekuliert, ob ich nicht lieber auf die mir bekannte, stabile Plattform Adobe Connect wechseln sollte, die wir bei dem webinar benutzt haben – aber ich finde, wir sollten bei dem Konzept bleiben und einfach dazu lernen. Der IRC Ist allerdings wirklich gut, wenn man übersichtlich in Kontakt bleiben möchte…

  2. Deine Rolle und deine antreibende, motivierende Wirkung hast du in deiner Beschreibung gar nicht erwähnt! Wir lieben dich, Marcus!

  3. Mir fehlt der Hajo und die Magic Marie, die mich sehr beeindruckt haben. Faszination bei Grundschülern zu erzeugen in ein Konzept einzubauen finde ich fantastisch!

    1. Ich wollte niemanden und niemandes Rolle unterdrücken, sondern nur hervorheben, was mich von Mal zu Mal antreibt und mitreisst, und das sind halt diese 3. Unabhängig davon (siehe meinen Folgeartikel) spielen viele eine wichtige Rolle – Hajos und Isabelles Beispiele waren beide auch für mich beeindruckend.

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