10 Thesen zu Innen und Außen

Kinder kennen keinen Unterschied zwischen dem Innen und dem Außen: ihre Person ist noch ganz eins. Wenn Erwachsene dies immer noch glauben, hält man sie leicht für mental instabil. Beispielsweise fallen die Träger des Tourette-Syndroms durch ungewollte Ausrufe und Geräusche auf: das innere unflätige Kind kommt durch und versucht, die Grenze von Innen und Außen zu durchbrechen. Read More …

Sonderbare Bewegungen im Sturm

Ich sehe diesen Kurzfilm zur virtuellen Lehre in der HWR (2011) immer noch sehr gerne (und zeige ihn neuen Dozenten in meiner Einführungsveranstaltung zu E-Learning an der HWR), obwohl wir mittlerweile mit dem hier beschriebenen Kursus die Plattform gewechselt haben (immer noch virtuelle 3-D Welt, aber nicht länger Second Life®) und obwohl ich persönlich den Kursus nicht länger lehre. Read More …

Fest, flüssig, gasförmig

Eigentlich sollte man denken, dass es mir mittlerweile, beim vierten Artikel dieser Serie, einfacher fallen würde, zu bloggen. Insbesondere, weil der aktuelle Workshop „Internationalität und Regionalität” (16.01.14) wunderschön und reichhaltig dokumentiert ist: besonders der kurze Video zur Zukunftspräsentation der HWR (in 2020) hat es mir angetan – hier kommt besonders gut rüber, dass es Spaß gemacht haben muss, sich in die Zukunft der Hochschule hinein zu denken und hinein zu fühlen. Wäre ich doch bei Betrachten stehen geblieben mögen sie sagen – aber dem Laster der Logorrhoe konnte ich zum wiederholten Male nicht widerstehen…heute also: ein bisschen Dialektik, Metaphysik in Maßen und die Einsamkeit des Internets. Read More …

Ballspielende Blinde, blindwütende Berserker

In John Gardners Roman “The Resurrection” (1966) wird eine merkwürdige Szene beschrieben: eine Gruppe von Blinden spielt Baseball mithilfe eines Audio-Balls, der seine Position durch Geräusche bekannt gibt, solange er sich noch bewegt, und hüfthohen Seilen, die das Rennen von Base zu Base erleichtern. Als der Ball plötzlich verstummt, suchen die Blinden nach ihm: “Slowly, like children in a trance or like people moving underwater […] soundlessly, mechanically, as if without hope.” Read More …

Sehen, hinblicken, überblicken

Der erste Workshops zur Leitbildentwicklung, „Tradition und Innovation” (20.11.2013) kündigt eine Reihe von Fragen an, die ich als Dauerbrenner der Debatten On- und Off-Campus wiedererkenne. Und nicht nur an unserer Hochschule, nein, sondern überall in unserer Gesellschaft. Es ist dieselbe Frage, die uns bei jedem Umzug begleitet: wie viel von dem alten Gepäck nehmen wir in die neue Wohnung mit? Read More …

Hoffnung, Erinnerung, Wiederholung

Es ist Sonntagabend: ich habe mir vorgenommen, in den sechs Wochen vor dem Workshop „Innen und Außen“ wöchentlich (oder solange ich Kraft und Lust habe) zum Leitbild-Prozess zu bloggen. Ich möchte mir jede Woche einen der vergangenen Leitbild-Workshops anschauen und meine Gedanken dazu aufschreiben. Erst in der sechsten Woche komme ich dann zu meinem eigenen Thema, obwohl ich schon immer mal wieder versuchen werde, Brücken zu bauen zwischen den anderen Themen und “meinem Thema”. Read More …

T-Shirts statt Talare?

Die New York Times berichtet: in der Pariser Hochschule “42” lernen Studierende programmieren in einem Umfeld, das auf Vorlesungen und Dozenten weit gehend verzichtet – stattdessen gibt es nur Gruppenprojekte und „freundliche Organisatoren“, die entsprechende T-Shirts tragen. Die Hochschule verlangt keine externe Zugangsberechtigung, stattdessen werden Anwärter ins sprichwörtliche „kalte Wasser“ geworfen – in einem Trainingslager von einem Monat Länge, genannt “piscine” (das Schwimmbad) wird entschieden, wer ‘schwimmen’ kann und wer nicht. Read More …

1. Hochschultag der HWR Berlin

Ein Informatiker, der Technologie an die zweite Stelle hinter der Didaktik verweist und der auch gut strukturierten Unterricht nur an einer Wandtafel schätzt. Eine Ph.D. Studentin, deren Betreuung entlang der Achse Berlin – London via Skype und Google Docs verläuft und die dafür plädiert, auch mal zu improvisieren. Eine MBA Studentin, die von agilen Methoden während einer Semesterprojektarbeit profitierte und es gut findet, wenn die Bedingungen im realen Unternehmensumfeld schon im Unterricht geübt werden. Read More …

Bilder — woher nehmen und nicht stehlen?

In meinen Lehrveranstaltungen schreiben Studenten regelmäßig eigene Blogartikel. Die Artikel erscheinen im Internet auf den von den Studierenden selbst administrierten Blogs; und natürlich bildet die Einbettung von intellektuellem Eigentum (d.h. Bildmaterial, Videos usw.) eine Hürde für die Studierende, die selten eingewiesen wurden. Gleichzeitig sind auch viele Lehrende in diesem Bereich unsicher, obwohl an klaren Hinweisen und Informationen eigentlich kein Mangel besteht. Read More …

Ist E-Learning Lehre “on the cheap”?

E-Learning als Lehre “on the cheap”, als billige Alternative zur “richtigen” Lehre? –Nicht, wenn man es “richtig” und verantwortlich macht, d.h. dieselben Massstäbe ans E-Learning anlegt wie an die herkömmliche Lehre. Unmittelbarer Anlass für diese Zusicherung ist ein neuer Artikel in der New York Times, “More Pupils Are Learning Online, Fueling Debate on Quality“, der sich kritisch mit dem Anstieg von Online-Angeboten in den Schulen in den USA auseinandersetzt, der mit dem Zurückfahren der Budgets zusammenfällt Read More …